Kunstverein Bad Nauheim

Thomas Kellner: Kontaktbogenbilder

Thomas Kellner: Kontaktbogenbilder
18. Januar 2013-17. Februar 2013
Kunstverein Bad Nauheim in der Galerie Trinkkuranlage
„Kellners Fotografien sind künstlerisch eigenwillige, mosaik- und kaleidoskopartig anmutende, konstruktiv-dekonstruktivistische Bildgestaltungen, komponiert mit Kamera und Filmmaterial.“
Stefanie Scheit-Koppitz
In seiner Ausstellung „Kontaktbogenbilder“ im Kunstverein Bad Nauheim stellt Thomas Kellner einige der wichtigsten Arbeiten der vergangenen Jahre frühen Werkgruppen gegenüber. 2013 gastiert der Siegener Fotokünstler wieder in Bad Nauheim. Nach seinen Ausstellungen „Human Seeing“, „Seeing Nature“ und „Monumente“ eröffnet kunstvoll e.v. seine 4. Ausstellung am Freitag den 18. Januar.
Thomas Kellner, Jahrgang 1966, gehört zu den Fotokünstlern mit einem internationalen Renommee und einer einzigartigen Bildsprache. Bereits in den 90er Jahren, noch in der Abschlussphase seines Studiums, begann Thomas Kellner umfangreiche Experimente in der Fotografie. Danach, zwischen 1993-1997,nach einem Studienaufenthalt in Paris entstanden die Grundlagen seiner heutigen Bildsprache. Die Vielfalt der frühen bildnerischen Experimente ist Ausdruck eines Zusammenspiels zwischen Kamera, Konzeption und Regieanweisung des Autors.
Kellner experimentierte in Zyklen mit verschiedenen Bildsprachen, bis er schließlich zu seiner einzigartigen, multiperspektivischen und dekonstruktivistischen Bildsprache fand. Aus einem anfänglichen Entwurf über den Eiffelturm als Hommage an Robert Delaunay und den Kubismus in Paris beginnt Kellners Hinwendung zur Architektur und zu immer komplexeren Kompositionen mit dem Material des 35mm-Films. In den Werkgruppen der Serien "Tango Metropolis", "Dancing Walls" und "Brasilia" bringt Kellner in großformatigen Kontaktbögen und hunderten von Einzelaufnahmen das fotografierte Objekt nicht nur ins Wanken, sondern auch zum Klingen.
In der Ausstellung zeigen wir einige seiner wichtigsten Projekte auf dem Weg zu seinen heute unverwechselbaren Bildern, angefangen von den frühen Editionen, über die Mehr-Lochkameras, das Venedigprojekt, den ersten Kontaktbogen-Architekturen aus Paris, dem 2006 entstandenen Hearst-Portfolio und den wichtigsten Arbeiten aus China, Brasilia und Mexiko sowie den neuesten Arbeiten "Neuschwanstein" und "Tokio Tower".
Zur Eröffnung spricht: Stefanie Scheit-Koppitz, MA in Anwesenheit des Fotografen am Freitag, den 18. Januar um 19.00 Uhr.

Galerie in der Trinkkuranlage
Ernst-Ludwig-Ring 1
61231 Bad Nauheim
Öffnungszeiten ab 19. Januar:
Di-Fr 14-18 Uhr
Sa, So und Feiertage 11-18 Uhr

Presse

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