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30 Jahre in focus Galerie, Köln, 11. Januar – 27. März 2020

30 Jahre in focus Galerie
11. Januar – 27. März 2020
in focus Galerie, Burkhard Arnold, Köln

Austellende Künstler:  Herbert Döring-Spengler, Alvin Booth, René Groebli, Sissi Farassat, Bruce Davidson,Jeanloup Sieff, Elliott Erwitt, Marc Riboud, Gilbert Garcin, Thomas Kellner, Willy Ronis, Thomas Hoepker, Sabine Weiss, Vincent Munier, Sandro Giordano, Scarlett Hooft-Graafland, Arnold Newman, William Ropp, Karin Székessy, Vadim Gushchin, Abe Frajndlich, Greg Gorman, Wendy Paton, Susan Dobson, Arno Rafael Minkkinen, Stuart Franklin, Franco Fontana, Kent Rogowski, Antonin Tesar, Michal Macku, Jan Saudek, Angele Etoundi Essamba, Herbert Böttcher, Bernard of Hollywood, F.C. Gundlach, Lucien Clerque, Floris M. Neusüss, Jean-Philippe Charbonnier, Karl Martin Holzhäuser, Pilar Albajar & Antonio Altarriba, Gerhard Vormwald, Ilse Bing, Alfons Alt, Ben J. Fernandez, Connie Imboden, Frank Horvat, Günter Blum, René Mächler, Gottfried Jäger, Anna Halm-Schudel,Heinrich Heidersberger, Anne Arden McDonald, Michel Hanique, Claude Fauville.

in focus Galerie
Hauptstrasse 114
50996 Köln
www.infocusgalerie.com

Öffnungszeiten: Di. - Fr. 16 – 19 Uhr, Sa 11 – 15 Uhr
(über Karneval vom 20.02.2020 bis 25.02.2020 geschlossen)

30 Jahre in focus Galerie, Köln
Auf mittlerweile drei Jahrzehnte erfolgreicher Tätigkeit auf dem Feld der Kunstvermittlung kann die Kölner in focus Galerie – Burkhard Arnold im Januar 2020 zurückblicken. Anfang 1990 in der Hochstadenstraße als Autorengalerie gegründet, entwickelte sich rasch ein professionell geführtes Unternehmen, das aus der Kulturlandschaft Kölns nicht mehr wegzudenken ist. Die in focus Galerie zählt heute zu den dienstältesten Fotogalerien in Deutschland mit einem internationalem Ausstellungsprogramm.


Konkret zählen „Klassiker“ der Photographie humaniste wie Willy Ronis, Édouard Boubat oder Sabine Weiss ebenso zu den von in focus vertretenen Künstlern wie Marc Riboud, Elliott Erwitt oder Thomas Hoepker als Mitglieder der Magnum-Gruppe.


Früher Höhepunkt der Galeriearbeit war mit Sicherheit die Hommage an Bruce Davidson. Neben weiteren Einzelausstellungen etwa mit Arbeiten des Hamburger Modefotografen F. C. Gundlach, dem Tschechen Jan Saudek, dem Franzosen Jeanloup Sieff, dem Schweizer René Groebli oder Lucien Clergue, bekannt auch als Mitbegründer der Rencontres d’Arles, traten immer wieder Gruppenausstellungen, die zum einen ein Thema in zum Teil kontroversen Positionen diskutierten, zum anderen Künstlern der Galerie zu einem „gesammelten“ Auftritt verhalfen. Beispielhaft genannt sei die Ausstellung von 2016, eine Hommage an Marilyn Monroe mit Fotografien von Elliott Erwitt, Edward Clark, André de Dienes, Arnold Newman, Eve Arnold und George Barris.


Mit den konzeptuellen Arbeiten von Thomas Kellner, den der Landart tangierenden temporären Installationen der Niederländerin Scarlett Hooft-Graafland oder den mit Swarovski Kristallen und Fäden bestickten Fotografien der österreichischen Künstlerin Sissi Farassat und einigen anderen zeitgenössischen Positionen sowie den „Konkreten Fotografen“ um Gottfried Jäger, Karl Martin Holzhäuser, Roger Humbert, René Mächler und Floris M. Neusüss weitete sich das Galerieprogramm ins Experimentelle: Das Lichtbild selbst wird zum Gegenstand künstlerischer Reflexion.


In der Summe eine Erfolgsgeschichte mit über 170 Ausstellungen, die ab Mitte Januar mit einer drei Jahrzehnte Galeriearbeit bilanzierenden Bilderschau gefeiert werden soll.


Begleitend erscheint ein Katalog mit 160 Seiten mit einem Essay von Hans-Michael Koetzle (München) und einem Artikel von Burkhard Arnold „Fotografie als Kunst- und Sammelobjekt“ mit zahlreichen Abbildungen.


Eröffnung: 11. Januar 2020 von 18 bis 22 Uhr

mit einer Einführung von Hans-Michael Koetzle (freier Schriftsteller, Fotokurator und Publizist)

Ausstellung bis 27. März 2020
 

Danke an Burkhard und Anja Arnold für die gute Zusammenarbeit. Eine besserere Galerie hätte ich nicht finden können.

 

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